Richard Gutjahr sagt auf Nachfrage: „Mit dem Wort Qualitätsjournalismus kann ich überhaupt nichts anfangen."

Der Begriff sei eine Erfindung von klassischen Journalisten, „…die im Hinblick auf die wachsende Konkurrenz durch Blogger und andere Amateure im Netz ihre Felle davonschwimmen sehen. Qualität bemisst sich am Tun, nicht am Titel.“ – Einverstanden? Wie würden Sie die Frage beantworten: Was ist Qualitätsjournalismus? 

Journalisten werden auf diese Frage anders antworten als Verleger und/oder Verlagsmanager. Wissenschaftler anders als Praktiker und Zeitungsleser wiederum anders als Online-Konsumenten. Und wenn Verbraucher heute nicht mehr unbedingt jede angebotene Medien-App kaufen wollen, lässt sich daraus nicht automatisch ableiten, dass niemand mehr bereit sei, für guten Journalismus zu bezahlen.

Dem persönlichen Budget sind Grenzen gesetzt. Ganz einfach. Flat-Konzepte eignen sich besser für die Vermarktung journalistischer Produkte als teure Alleingänge. Diese Einsicht reift inzwischen auch in der Medienwirtschaft.

In einer Korrespondenz mit dem langjährigen dpa-Journalisten Laszlo Trankovits (New York) habe ich am Rande erwähnt, dass auf die an Journalistinnen und Journalisten gestellte Frage „Was ist Qualitätsjournalismus“ höchst unterschiedlich geantwortet wird. Überraschenderweise selten substanziell. Das überrasche mich deshalb, schrieb ich, „weil sich analog zu vielen Veröffentlichungen zum Thema, offensichtlich die meisten Journalisten als die personifizierten Repräsentanten eines „Qualitätsjournalismus'“ sehen.“ Die Antwort von Laszlo Trankovits zur Qualitäts-Frage: „So würde ich Meldungen und Berichte definieren, die strengen journalistischen Standards entsprechen, also was ausgewiesene Quellen, überprüfte Daten und Fakten sowie Ausgewogenheit und Unparteilichkeit angeht.“

Der Journalist Daniel Bröckerhoff schreibt: „Qualität kann als Erfüllung aller Anforderungen an ein Produkt definiert werden. Beim Journalismus sind diese Anforderungen für mich Ausgewogenheit, Fairness, Ehrlichkeit, Offenheit, Sorgfalt und Transparenz. Auch wer eine Haltung hat, sollte alle Seiten zu Wort kommen lassen, dabei fair und sachlich bleiben, ehrlich sagen, wenn er oder sie Zweifel hat oder unsicher ist, offen für andere Meinungen oder Ergebnisse sein, so lange recherchieren, bis man sicher ist alle Aspekte durchdrungen zu haben und seine Arbeit so transparent machen wie möglich. Das sind hohe Anforderungen, die besonders im schnellen Tagesgeschäft nur schwer zu erfüllen sind. Aber nicht ohne Grund trägt „Qualität“ die Qual im Namen: Für Qualität muss man sich besonders anstrengen.“

Zeitungsjournalismus, Magazinjournalismus, also Printjournalismus gegen Online-Journalismus? Diese Frage sollte heute keinen Debattenbeitrag mehr wert sein, meint Mathias Müller von Blumencron in FAZ.net. „Und immer ging es um die gleiche Polarität: das Greifbare gegen das Unfassbare, das Stoffliche gegen das Flüchtige, das Bestehende gegen das Drohende, das Solide gegen das Ätherische, Ruhe gegen Hetze, Gründlichkeit gegen Flüchtigkeit, Qualität gegen Schund, Gut gegen Böse. Kurz: Print versus Online.“

Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen (Zeit-Online, Volle Ladung Hass): „Eigentlich müsste in diesen Zeiten die Solidarität besonders groß sein. Die Mode einer grassierenden Medienverdrossenheit ist in der gegenwärtigen Situation fatal. Sie vergiftet das Beziehungsklima, von dem guter Journalismus lebt.“

Alexandra Stark, Journalistin und Studienleiterin am MAZ – der Schweizer Journalistenschule: Eine Bemerkung vorab: Mich nervt die Diskussion über «Qualitätsjournalismus». Journalismus muss immer gut sein. Ist er nicht gut, hat er den Namen «Journalismus» nicht verdient. Nun zu Ihrer Frage: Was «gut» ist, ist durch die Digitalisierung einem Wandel unterworfen. 2004 hat der damals scheidende deutsche Bundespräsident Johannes Rau 10 Thesen formuliert, die meiner Meinung nach heute noch gültig sind. Sie besagen kurz zusammengefasst, dass die Input-Seite alleine über Qualität entscheidet, also das Können, die Haltung sowie die Ausstattung mit Ressourcen. Das ist heute immer noch wichtig, reicht aber nicht mehr. Heute ist auch die Output-Seite entscheidend: Guter Journalismus ist auch Journalismus, der ankommt. Denn was nützt der beste Inhalt, wenn er nicht gelesen wird?

Guter Journalismus ist exklusiv, lebt von der ausgewogenen Recherche und nicht zuletzt von stilistischem Können. Eine Minimal-Formel zur Begriffsbestimmung, die grundsätzlich für den seriösen Qualitätsjournalismus gelten sollte. Und was das Publikum angeht, ist nicht Quantität, sondern Qualität die Norm. Der Boulevardjournalismus verkauft sich zwar gut, hat auch seine Sternstunden, was guten Journalismus angeht. Steht in dieser Hinsicht in der öffentlich wahrnehmbaren Meinung im Abseits. Demzufolge lässt sich sagen „professioneller Journalismus“ ist nicht automatisch Qualitätsjournalismus.

Medienexperten von wissenschaftlicher Herkunft bemühen immer wieder in der Qualitätsfrage den „professionellen Journalismus“. Das ist ebenso falsch wie unpräzise. Eine Farce.

Wolfgang Michal: „Früher war Journalismus halt Journalismus. Man hat nicht viel darüber nachgedacht. Heute wird unglaublich viel Zeit darauf verschwendet, permanent die eigene Wichtigkeit zu betonen.“

Johannes Piepenbrink (Bundeszentrale für politische Bildung): „Freie, unabhängige Medien und kritisch nachfragende Journalistinnen und Journalisten sind für das Funktionieren einer demokratischen Gesellschaft unerlässlich.“ – Das ist ohne Zweifel allgemein Konsens.

Michal: „Entwertet wird der Journalismus aber auch durch eine Kombination von Rationalisierung und Amateurisierung: Viele Redaktionen werden verkleinert oder zusammengelegt, Inhalte werden von Laien und Hilfskräften zugeliefert. Diese ‚Subunternehmer’ verlangen wenig Honorar oder tauschen Arbeit gegen Werbeplätze und Popularitätszuwachs.“

Der Medienökonom Jan Krone schreibt zur Qualitätsdebatte schon 2010 im Medien-Blog „Carta“: „Das Unwort vom Qualitätsjournalismus lässt sich als Muffe zwischen Ideologien und Interessen begreifen.“

„Das Gütesiegel des Qualitätsjournalismus greift vorrangig auf die Felder der Politikberichterstattung sowie ergänzend – und kritisch diskutiert – der Wirtschafts- und Gesellschaftsberichterstattung zurück“, schreibt Margreth Lünenborg (Journalistik, FU Berlin) in einem Beitrag für die Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema. Lünenborg: „Nicht Journalisten oder politische Entscheidungsträger bewerten die Güte journalistischer Angebote, sondern das Publikum selbst.“ Die Wissenschaftlerin sagt, Qualität im Journalismus lasse sich nicht messen. „Messbar ist das Ausmaß originärer Recherche oder exklusiver Themen.“

Der Radio-Journalist Udo Stiehl, findet, Qualität steht vorne. Konkret: „Unter Qualitätsjournalismus verstehe ich vor allem, Informationen so zu recherchieren und aufzubereiten, dass verlässliche Berichte entstehen. Und zwar unter der Regel, nicht der schnellste am Markt, sondern der zuverlässigste Nachrichtenlieferant zu sein. Auf Dauer kann nur so das Vertrauen in ein Medium entstehen und durch Qualität die Nutzer binden. Das ist nicht neu. Es ist nur aus der Mode gekommen.“

Ulrike Kaiser: „Qualitätssicherung im Journalismus fängt im Kleinen an: mit kollegialem Gegenlesen eines Textes, mit redaktionellem Diskurs über Themenplanung und Auswahlkriterien, mit Tipps fürs weitergehende Recherchieren, mit regelmäßiger Weiterbildung, einem fairen Umgang mit dem Publikum, mehr Transparenz, journalistischer Haltung und Kritikkultur.“

„Freie haben es heute schwerer denn je“, meint die Journalistin Vera Bunse, aber es gebe inzwischen auch gute Perspektiven.

Vera BunseWas ist Qualitätsjournalismus? – „Ausgeruhte Texte, sorgfältig recherchiert und korrigiert, geschrieben nicht für Controller, sondern für die Leser. Verweise auf kontroverse oder vertiefende Beiträge – keineswegs nur im eigenen Blatt – nützen auch im Print. So viel Kontakt zu den Lesern, wie es die Zeit erlaubt. Themen verfolgen, statt zur nächsten „Sensation“ weiter zu hasten. Dazu gehören jedoch Sicherheit und journalistische Unabhängigkeit, die von Presseverlagen kaum mehr ermöglicht werden; Freie haben es noch schwerer. Immerhin kommt die Debatte über Nonprofit-Journalismus auch in Deutschland endlich in Gang.“

Aufmachung ist heute, mehr denn je gefragt, um guten Journalismus an den Leser, die Leserin zu bringen. Um in puncto Qualität anzukommen, muss Journalismus heute sehr gut sein, keine Frage. Aber auch gut konsumierbar. Nicht mehr nur in den klassischen Medien. Auch und besonders in Online-Medien aller Art. Am Handgelenk oder in der Brille. Im Coffee Shop um die Ecke, der U- oder S-Bahn. Auf Reisen im Zug, dem Flugzeug, Schiff oder Auto.

Juliane Wiedemeier beschreibt u.a. den Zeitdruck vieler Journalistinnen und Journalisten: „Ich bin derzeit vorrangig mit Lokaljournalismus befasst, und da wäre es schon ein großer Gewinn, wenn überhaupt wieder Journalismus gemacht würde – also recherchiert, nachgefragt, auch mal was aufgeschrieben wird, was Presseabteilungen lieber nicht in der Zeitung lesen möchten. Die harten Sparrunden der Verlage machen das in vielen Redaktionen aber fast unmöglich: Wer alleine täglich eine Zeitungsseite befüllen muss, schafft es oft nicht, immer auch die andere Seite zu hören, eine zweite Quelle zu finden oder überhaupt selbst einen Artikel zu schreiben, statt eine Pressemitteilung 1:1 zu übernehmen. Ich wäre also schon froh, wenn in dem, wo Journalismus drauf steht, auch Journalismus drin wäre. Den Premium-Stempel „Qualität“ bräuchte es meiner Meinung nach dann gar nicht unbedingt.

Mathias Müller von Blumencron, Chefredakteur digitale Produkte, FAZ, schreibt in einem sehr lesenswerten Beitrag über „20 Jahre Online-Journalismus“ in FAZ.net: „Anspruchsvoller Journalismus bedeutet heute nicht mehr allein die exzellente Recherche, der starke Artikel, das ganz besondere Angebot. Anspruchsvoller Journalismus muss sich vor allem auch Gehör verschaffen im kakophonischen Informationslärm der neuen Meinungswelt. Nur so wird es den klassischen Medien gelingen, neue Leser zu gewinnen und die alten zu halten.“

In Ländern, in denen es eine gesetzlich geregelte „Presseförderung“ gibt, regt sich derWiderstand. Weil immer mehr etwas vom Kuchen abhaben sollen. Aktuell hat in Österreich diese zweifelhafte Art einer Medienpolitik (s. auch Presse- und Publizistikförderungsgesetz) dazu geführt, dass sich „neue Formen der Hofberichterstattung“ breit machen. Siehe dazu Die Presse.com. Ziel der Presseförderung ist eine Steigerung bzw. der Erhalt der Medienvielfalt zur Stärkung der Demokratie.

In Österreich ist die Presseförderung gleichzeitig mit einer Parteienförderung eingeführt worden.

Kritiker der Presseförderung beklagen, dass regierungsfreundliche Zeitungen besser bedient werden als kritische Medien. Letztere bekämen oft gar keine Förderungen aus dem Staatshaushalt. Obwohl diese Praxis längt überholt ist, gibt es auch heute noch Politiker, die eine gesetzliche Presseförderung wünschen. Vor allem solche, denen die Wähler abhanden kamen und dafür den Medien-Mix verantwortlich machen.

Ganz weit lehnt sich dabei FDP-Chef Christian Lindner aus dem Fenster, der zur Unterstützung der „Qualitätsmedien“ kürzlich vorschlug, journalistische Arbeit als „gemeinnützig“ anzuerkennen. Wer journalistische Leistungen fördere, möge dies auch steuerlich absetzen dürfen, so Lindner. Medienstiftungen wie der die der rot-grünen NRW-Landesregierung lehnt der Liberale ab, ARD und ZDF würde er sehr gerne, zugunsten privatrechtlicher Anbieter, in ihrer Arbeit beschneiden.

Lindner bei einer Feier zum 125jährigen Jubiläum des Remscheider General-Anzeigers im Oktober: „Ich will nicht, dass einige wenige entscheiden, was wir erfahren und was nicht.“ Das zum liberalen Verständnis von Qualitätsjournalismus.

Das ZDF ist „dafür verantwortlich, dass die FDP aus dem Bundestag geflogen ist“. So steht es im Buch „Gekaufte Journalisten“ von Udo Ulfkotte. Stefan Niggemeier (Krautreporter) zerlegt das Ulfkotte-Buch in einem Faktencheck in seine Einzelteile und ortet dabei viel heiße Luft.

Das Werk bestehe zu einem großen Teil aus Blähungen, schreibt Niggemeier. „Tatsächliche journalistische Skandale und zweifelhafte Praktiken, die lange bekannt sind, werden von ihm zu Überlebensgröße aufgeblasen und mit dem übelsten Geruch versehen. Ein anderer Teil ist schlicht und nachweisbar falsch. […] Fast überall, wo man probeweise in die Behauptungen in seinem Buch hineinpiekt, findet man Fehler, Verdrehungen und Manipulationen – und die Luft geht raus. “

Presseförderung ist übrigens in Europa weit verbreitet. Nicht nur in der Schweiz (ca. 60 bis 80 Millionen Franken an Kostenabgeltung für Zeitungsversand) und Österreich, siehe Österreichische Presseförderung. Auch in Deutschland gibt es eine indirekte Förderung durch geringere Besteuerung (begrenzte Umsatzsteuer, Versandkostenzuschüsse. Auch Finnland, Frankreich, Norwegen und Spanien (mit Katalonien) praktizieren qua Gesetz die direkte Presseförderung (Quelle: Wikipedia, Presseförderung).

„Journalisten streben wie Wissenschaftler nach Erkenntnis, ja nach Wahrheit“,  sagt ZEIT ONLINE-Redaktionsleiter Jochen Wegner: „Dass ein völlig neutraler Journalismus nicht denkbar und kein Journalist ohne Beeinflussung ist, dass wir täglich gegen das Neutralitätsprinzip verstoßen, sollte uns nicht davon abhalten, nach einem solchen Ideal zu streben – und unser Scheitern so gut wie möglich zu dokumentieren. Wir können sogar gekennzeichnete Kommentare verfassen und darin Stellung beziehen.“

Michael Roither, Leiter des Zentrums für Journalismus und Kommunikationsmanagement (JoKom) an der österreichischen Donau-Universität in Krems: „Die Qualität im Journalismus umgibt ein besonderes Spannungsfeld: Einerseits ist der Qualitätsbegriff bis zu einem gewissen Grad relativ, andererseits ist seine Bedeutung in Verbindung mit dem Journalismus besonders immanent für jede demokratische Gesellschaft, die von eben dieser journalistischen Qualität getragen wird. Warum ist der Begriff nur bis zu einem gewissen Grad relativ? Weil der Versuch, sie zu definieren, eben nicht jenem gleicht, „einen Pudding an die Wand zu nageln“ – wie auch Stephan Ruß-Mohl, der diesen Sager in den Neunzigern proklamiert hatte, später revidierte. Qualität im Journalismus ist handwerkliche Sauberkeit und Korrektheit in allen Schritten von der Recherche bis zum Rezipienten, größtmögliche Objektivität im Bewusstsein letztlicher unvermeidbarer Wirklichkeitskonstruktion, sowie die echte Orientierung an Nachrichtenwerten im Hinblick auf Zielgruppen und Periodizitäten der jeweiligen Medien. Qualität im Journalismus ist weiters am Gemeinwohl orientiert, am Mehrwert für den Leser durch Information, die wiederum Priorität gegenüber der Unterhaltung hat, diese aber nicht ausschließt. Journalistische Qualität ist nicht an eine Darstellungsform oder ein Format gebunden, aber an ethisch korrektes Arbeiten im Sinne internationaler Pressekodizes. Spannend sind letztlich Ruß-Mohls Ansätze zur Messung journalistischer Qualität: Er schlägt vor sie durch a) Publikumsgunst (Zielgruppenabdeckung, Reichweiten usw.), b) Expertengremien nach dem Delphi-System (auch im Hinblick auf Preise, Sanktionen durch Presseräte usw.) und c) Indirekte Indikatoren (Produktionsbedingungen, Ressourcen im Verhältnis zum Berichterstattungsumfang, Ausbildungsstand der Kommunikatoren, Anzahl von Agenturverträgen und Korrespondenten usw.) zu messen.“

Zwischen dem Ethos von Journalisten und Juristen, insbesondere Richtern, gebe es  eine gewisse Parallele, schreibt Bundesverfassungspräsident Andreas Voßkuhle in Vocer: „Wie der Journalist ist der Richter dabei stets bemüht, unabhängig und unparteilich die gerechte und angemessene Bewertung der ermittelten Tatsachen zu finden. Und in ähnlicher Weise wie der Journalist hat auch der Richter – jedenfalls in Deutschland – heute oft weniger mit staatlichem Einfluss, sondern vor allem mit veränderten äußeren Rahmenbedingungen wie höheren Fallzahlen und knapperen Ressourcen zu kämpfen. Zudem ist auch richterliche Arbeit, wie kritischer Journalismus, anstrengend und erfordert gelegentlich Mut und Rückgrat.“

Knut Kuckel

Journalist (Radiojournalismus). Berufliche Stationen: Belgischer Rundfunk (BRF), Südwestrundfunk, SWR, Hessischer Rundfunk (hr).
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