Mindestens drei Mal dachten wir schon, fertig zu sein und immer wieder haben wir uns dazu entschlossen, nochmal von vorne zu beginnen. Heute möchten wir Sie zur angekündigten Premierenvorstellung unseres neu gestalteten Informationsportals "MediaNews.Blog" einladen.

Es scheint uns wenig angebracht, zu dieser Vorstellung große Klangkörper aufzufahren. Wir rocken heute nämlich nicht die Medienszene, stellen uns lieber etwas bescheidener vor. „Gestatten, – MediaNews.Blog“ – nicht mehr, aber auch nicht weniger. 

Das Informationsportal „MediaNews.Blog“ wird sich mit den Themenbereichen Medien, Journalismus und digitale Kommunikation sehr selbstbewusst auseinandersetzen. Weil wir finden, dass wir damit aufhören sollten, unsere Zeit mit kontroversen Selbstreflexionsübungen über das eigene Berufsverständnis zu verbrennen. Qualitativ guter Journalismus in traditionell seriös arbeitenden Medien ist nach unserer Auffassung unverzichtbar für eine demokratische Werte-Gesellschaft. Jemand hat es mal viel einfacher formuliert: „Wir sollten nicht über jedes, uns hingehaltene Stöckchen springen“.

Das Team von „MediaNews.Blog“ will sich dafür einsetzen, dass Qualitätsjournalismus an Vertrauen gewinnt und sich gerade bei Personen des öffentlichen Lebens die Erkenntnis durchsetzt, dass wir nicht in einer Medienwelt leben möchten, die von zweifelhaften Machtpolitikern gleich geschaltet werden. In Deutschland und bei den meisten, unserer europäischen Nachbarn, gibt es sie noch – die vielfältige, kritische Medienwelt. Wir werden alle Netzwerke unterstützen, die sich aktiv und mit aller Kraft dafür einsetzen, dass dies auch so bleibt. Und es sich dort wieder mittelfristig zum Guten wendet, wo selbstverliebte Autokraten schon längst Journalisten und Medienunternehmen unter Druck setzen.

Das ist unser aller Aufgabe. „MediaNews.Blog“ möchte jungen Erwachsenen Mut machen, die vielen angebotenen Möglichkeiten zu nutzen, um im praktischen Alltag neue journalistische Wege einzuschlagen. Nie war es spannender als in der heutigen Zeit, Journalistin bzw. Journalist sein zu dürfen. Oder „was in Medien“ zu machen.

Wir haben noch immer einen der schönsten Berufe dieser Welt. Weil es jeder in seiner Hand hat, ob er mit Erfolg arbeiten kann oder nicht. Alle Türen stehen offen.

Unsere Beiträge spiegeln das Alltagsleben selbstbewusster und ideenreicher Medienschaffender wieder. Wir möchten konstruktive Beispiele vernetzt spiegeln. Trends aufspüren und für den öffentlichen Diskurs ein Forum sein.

Schwerpunkte von „MediaNews.Blog“ sind die journalistische Ausbildung, Beispiele aus dem praktischen Alltag, die Kreativität freisetzen. Aus allen Medienbereichen, die nicht ausschließlich im klassischen Sinne journalistisch geprägt sind. Wenn Sie schon heute oder in den kommenden Tagen die Chance nutzen möchten, unsere Angebote zu studieren, werden Sie erkennen, welche Wege wir konkret einschlagen werden.

Beim Betrachten der Chronologie unserer → „Schlagzeilen„, werden Sie sich vermutlich verwundert die Augen reiben. – Neu? – Premiere? – Die haben doch schon vor fünf Jahren ihren ersten Beitrag veröffentlicht? Stimmt, aber die Beiträge stammen aus unserem Netzwerkprojekt → „#JournalistBlog“.  Das wurde im August 2012 gestartet.

Alle Beiträge aus dem Portal, die wir noch für lesenswert hielten, haben wir übernommen. Bis auf Fotos und kleinere Korrekturen – fast deckungsgleich. In unserer Rubrik → „meistgelesen“ werden diese Beiträge nach den jüngsten Besucherzahlen gelistet. Sozusagen die „Bestenliste“ aus „MediaNews.Blog“.

Ausgelagert haben wir den Nachrichten-Service aus externen Medien → „RSS-News-Portal„. Der RSS-Service veröffentlicht vorrangig Schlagzeilen Nachrichten aus Politik, Medien/Journalismus und Kultur.

Die Themen, sie sie persönlich interessieren, finden Sie am schnellsten über die Suchfunktion (Lupe, rechts in der Navigationsleiste), über die Auflistung populären → Kategorien, das Anklicken der Tags (Suchbegriffe) am unteren Teil eines Beitrages oder über die → Schlagzeilen-Auswahl

Ihre Kritik ist gerne willkommen. Wir bitten Sie zu beachten, dass wir nur Kommentare nach redaktioneller Prüfung freischalten, die sachlich und vom Ton her angemessen sind. Was wir unter „Etiquette“ verstehen, entnehmen Sie freundlicherweise unseren → Kommentarregeln. Weitere Informationen finden Sie in Kurzform in → „Wir über uns„.

Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen in unseren Sozialen Netzwerken. Beispielsweise in → Twitter, → Facebook oder → Google+. Die Seiten in Facebook und Google+ wurden neu eingerichtet. Die Twitter-Kontakte haben wir von #JournalistBlog übernommen. Bislang freuen wir uns über rund 1.600 Follower.

„JournalistBlog“ ließ am Vormittag seine Besucherinnen und Besucher wissen, keine neuen Inhalte mehr einzustellen. In ein paar Tagen werden wir eine Weiterleitung auf „Media-News.Blog“ einrichten.

Wie Sie sicherlich aus eigener Erfahrung wissen, verändern sich Projekte im digitalen Medienbereich sehr schnell. Obwohl das Portal noch immer sehr erfolgreich ist, hat sich unsere Redaktion dazu entschlossen, es aufzugeben. Da hat sich in den vergangenen Jahren viel verselbständigt. Neue Inhalte wurden getestet und wieder verworfen. Vor über fünf Jahren wollten wir – wie viele andere auch – dem Online-Journalismus ein zeitgemäßes Forum bieten.

Heute reden wir nur noch rückwärtsgewandt vom „Onlinejournalismus“, weil es schon lange nicht mehr ungewöhnlich ist, Journalismus digital zu publizieren. In der Folge haben wir versucht, den „JournalistBlog mehr und mehr zu magazinieren. Vor ein paar Monaten fragten wir uns, ob wir noch auf dem beabsichtigten Weg wären? „#JournalistBlog“ spiegelte mehr und mehr den politischen Journalismus und wir fanden, das mache wenige Sinn. Inzwischen haben wir zahlreiche Beiträge mit politikjournalistischer Ausrichtung gelöscht. Heute noch die Allerletzten. Jetzt könnten wir doch alles dabei belassen, werden Sie vielleicht einwenden?

Unsere Redaktion hat sich für die oben beschriebene Lösung entschieden. „Es ist zuviel an #JournalistBlog he­r­um­ex­pe­ri­men­tie­rt worden“, war die übereinstimmende Meinung und so entwarfen wir das neue Portal. Da passte der erste Name nicht. Die Inhalte nicht zum Layout und die Technik nicht zum redaktionellen Rhythmus. Wir haben es uns nicht leicht gemacht und mussten intern die ein oder andere Relaunch-Krise überwinden.

Das ist viel Aufwand für ein werbefreies Portal, das vom Verständnis her eine gemeinnützige Ausrichtung haben soll. Das war es uns wert.

Heute sind wir mit dem erreichten Ergebnis schon sehr zufrieden. Digitale Informationsportale sind immer im Fluss, werden nie „fertig“. Das ist normal, weil sie nicht statisch aufgebaut sind und täglich aktualisiert werden. Oft sind es auch technische Gründe, die eine Generalüberarbeitung notwendig machen.

An dieser Stelle bedanken wir uns für Ihre Zeit und Ihre Aufmerksamkeit und freuen uns, auf Ihre Besuche bzw. Ihre konstruktiven Anregungen.

Knut Kuckel

Journalist (Radiojournalismus). Berufliche Stationen: Belgischer Rundfunk (BRF), Südwestrundfunk, SWR, Hessischer Rundfunk (hr).
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