Neue „ARD Audiothek“ – „Doku, Hörspiel, Comedy – jederzeit das Beste hören“

Start der ARD Audiothek bei den ARD-Hörspieltagen in Karlsruhe, Foto: B3/MediaNews.Blog
Start der ARD Audiothek bei den ARD-Hörspieltagen in Karlsruhe, Foto: B3/MediaNews.Blog
Die neue Smartphone-App ARD Audiothek startet am 8. November anlässlich der ARD-Hörspieltage in Karlsruhe. Die ARD Audiothek - von Hörspielen über Dokus bis hin zu Comedys - bündelt hochwertige Wortinhalte aus allen Radios der ARD und des Deutschlandradios und macht sie ganz einfach und jederzeit auf Abruf auf dem Smartphone zugänglich.

Prof. Dr. Karola Wille, ARD-Vorsitzende und Intendantin des MDR: „In unserem tiefgreifenden Reformprozess kooperieren wir überall dort, wo wir dadurch effizienter werden und unseren Auftrag noch besser erfüllen. Die ARD Audiothek ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Die Verantwortlichen und Macherinnen und Macher von BR, Radio Bremen und SWR – unter der Projektleitung von Radio Bremen – haben im Zusammenspiel und mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen bezüglich Technik und Inhalt ein exzellentes Produkt der gesamten ARD für unsere Nutzerinnen und Nutzer erstellt. Die Audiothek ist auch ein schöner Beleg dafür, dass Kooperation und die Bündelung von Kompetenzen Kreativität und multimediale Innovationen befördert. Und natürlich ist der Nutzer bei uns der Souverän über seine Daten.“

Nathalie Wappler Hagen, Vorsitzende der ARD-Hörfunkkommission und MDR-Programmdirektorin: „Die ARD Audiothek ist bereits in der Beta-Version tausendfach heruntergeladen worden, wurde viel gelobt und sehr gut angenommen. Die Audiothek basiert auf einem sehr gut aufbereiteten Audiowortschatz aus rund 560 ARD-Sendereihen, der ständig aktualisiert und redaktionell kuratiert wird. Die Audiothek ist ein ambitioniertes und komplexes IT-Projekt und wird ständig weiterentwickelt. Besonders freue ich mich demnächst auf den Autopilot, der automatisch einen Stream zusammenstellt, der sich nach den Interessen der Nutzer und ihrem Hörverhalten richten wird.“

Jan Weyrauch, Programmdirektor Radio Bremen und Projektleiter ARD Audiothek: „Bislang fehlte es an einem zentralen und mobil-optimierten Zugang zu den wertvollen Wortinhalten der öffentlich-rechtlichen Radioprogramme. Mit der ARD Audiothek ist das vorbei. Jetzt bekomme ich alles in einer App, von einer Redaktion liebevoll aufbereitet, sortiert und bebildert. Die ARD Audiothek ist, wenn man so will, eine Art ‚Netflix für die Ohren‘. Die Grundidee der ARD Audiothek haben wir vor einem guten Jahr mit einer interdisziplinären Arbeitsgruppe aus der gesamten ARD entwickelt, zu der Programmierer und Designer ebenso wie Kolleginnen und Kollegen aus den Radio- und Onlineredaktionen gehörten. Dass wir jetzt mit einer App an den Start gehen, die sich denkbar einfach bedienen lässt, Spaß macht, lernfähig ist und außerdem noch gut aussieht, freut mich sehr.“

Weitere Entwicklungen der ARD Audiothek:

Technik: Neben der Optimierung von technischen Details standen in den Testwochen Personalisierung und verbesserte Empfehlungsfunktionen im Fokus. Das betrifft vor allen Dingen die Weiterentwicklung des Autopilot. Dieser automatisch zusammengestellte Stream wird sich nach den Interessen und dem Hörverhalten der Nutzerinnen und Nutzer richten – durch angegebene Interessen sowie Angabe der ARD-Lieblingssender. Wer die Überraschungs-Option künftig wählt, wird von Zeit zu Zeit Inhalte außerhalb des Hörverhaltens bekommen. Zudem wird der Autopilot lernfähig sein: Wenn ein Beitrag besonders gut gefällt, kann das im Player mitgeteilt werden und somit wird die künftige Zusammenstellung des Streams immer weiter an die individuellen Bedürfnisse angepasst.

Inhalte: Zum offiziellen Start der ARD Audiothek werden drei besondere Produktionen noch vor der Ausstrahlung in einem ARD-Radioprogramm „online first“ angeboten. So gibt es vom WDR ein exklusives Interview mit Campino – kein typisches Musikerinterview sondern ein tiefgehendes, philosophisches Gespräch. Radio Bremen bietet die neue neunteilige Hörspielserie „Der Paartherapeut“ mit Peter Lohmeyer, in der Paare versuchen, ihre Beziehungsprobleme in einer Therapiestunde zu lösen. In der Reihe „Living my dream“ vom HR werden Deutsche präsentiert, die nach Kalifornien ausgewandert sind.

Und natürlich gibt es die erfolgreichen Formate „ARD Radio Tatort“ und „ARD radiofeature“. Die ARD Audiothek bietet das Beste aus den Radioprogrammen der ARD und des Deutschlandradios: Dokumentationen, Hörspiele, Interviews, Comedy und vieles mehr. Aktuell sind rund 560 ARD-Sendereihen in der App enthalten. Die Anzahl variiert und die Zusammensetzung wird stets dynamisch bleiben. Die Inhalte auf dem Startscreen „Entdecken“ werden von einer Redaktion ausgewählt und präsentiert. Die Nutzer können sich individuelle Playlisten zusammenstellen.

Die mobile Nutzung über das Smartphone stand beim Konzept der ARD Audiothek im Mittelpunkt. Seit dem 13. Oktober war sie bereits als offene Beta-Version für Android und iOS in den Stores erhältlich. Die Macherinnen und Macher haben in den Testwochen viel positives Feedback, wertvolle und konstruktive Kritik erhalten. Dank der zahlreichen Rückmeldungen kristallisierte sich heraus, dass den Nutzerinnen und Nutzer noch Funktionen fehlten. Besonders häufig wurde zum Beispiel das Speichern von Downloads auf einer externen Speicherkarte genannt. Diese Funktion konnte noch vor dem offiziellen Start umgesetzt werden.

Zusammenspiel im ARD-Verbund: Radio Bremen hat bei der ARD Audiothek die Projektleitung übernommen. Der BR hat seine Entwicklungskompetenz für digitale Produkte eingebracht und war mit einem Team für Design und Programmierung zuständig. Der SWR, der mit ARD.de redaktionell für die Audiothek verantwortlich ist, hat seine inhaltliche und technische Expertise aufgrund seiner Erfahrungen bei der ARD Mediathek eingebracht.

Laden Sie die ARD Audiothek im iOS App Store oder im Google Play Store herunter – und hören Sie, was Sie wollen, wann Sie es wollen: Dokumentationen, Hörspiele, Interviews und Comedy.

Redaktion MediaNews.Blog

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